Behinderung und ein unabhängiges Leben: Ist das möglich?

Behinderung und ein unabhängiges Leben: Ist das möglich?

Ich erinnere mich an die Tage in der Oberschule, die langen Busfahrten, um die Schule zu erreichen und die Freundschaften, die dank dieser gemeinsamen Momente geschlossen wurden....

In dieser Zeit lernte ich zwei junge Menschen kennen, die etwas älter waren als ich, ein Junge und ein Mädchen mit Behinderungen. Wie so viele Freundschaften, die zwischen den Schulbänken geboren wurden, erblühte sie auch bei ihnen im Laufe der Jahre zur Liebe und mit der Zeit begannen sie, eine gemeinsame Zukunft zu planen. Unglücklicherweise führten ihre Einschränkungen dazu, dass ihre jeweiligen Familien von ihrer Vereinigung abrieten. Noch heute, nach 25 Jahren, erinnere ich mich an ihr Leid. Als sich meine Umstände änderten, konnte ich sie noch besser verstehen.

Wir haben eine Behinderung, aber wir sind nicht unsere Behinderung!

Wir haben eine Krankheit, aber wir sind nicht unsere Krankheit!

Selbstachtung, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung sind nicht unumgänglich, denn wir alle haben das Recht, selbst Entscheidungen zu treffen und unser Leben trotz unserer Umstände selbst zu gestalten.

Was kann man tun, wenn sich die Umstände nicht ändern lassen?

Perspektive wechseln!

Das ist unser Ziel als Senesmundi! Unsere Priorität ist es, die Unabhängigkeit unserer Angehörigen zu erhalten. Wenn sich die Umstände geändert haben, kommt uns die Technik zu Hilfe, um ihnen ein unabhängiges und sicheres Leben zu ermöglichen.

Ob es sich um einen schwerstbehinderten Menschen handelt oder um unseren älteren Angehörigen, es ist unsere Pflicht, ihn nicht nur zu pflegen, sondern ihm auch die Selbstbestimmung zu ermöglichen.

Dank unserer Dienstleistungen begünstigen wir nämlich so weit wie möglich den Aufenthalt im Haus, die Gelassenheit und das unabhängige Leben der Person.

In unserem kleinen Rahmen unterstützt Senesmundi eigenständige Wohnprojekte. Unsere Belegschaft wird von Menschen mit Behinderungen gebildet. Diejenigen, die den Teleservice betreuen, sind nämlich Männer und Frauen, die aus der Welt der Pflege und Medizin kommen, sich aber aufgrund von Behinderungen oder Einschränkungen körperlich nicht mehr, wie ursprünglich, betätigen können.

In der Lage zu sein, anderen Menschen in ihrer Not zu helfen, ist unserer Meinung nach eines der Dinge, die uns als Menschen am meisten bereichern!